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Jetzt online: Der Reader zur Fachtagung an der UdK, Februar 2016

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Margarete Raspéist eine alte Dame, die in Berlin lebt. Sie hat ein paar wunderbare Filme gemacht, die kaum jemand kennt, Experimentalfilme, gedreht mit dem von ihr erfundenen Kamerahelm. Der Helm wird nimmt der Künstlerin Entscheidungen ab, er nimmt ihr die Kontrolle über das Bild ab. Margarete Raspé hat lange an Systemen gearbeitet, die ihr eine Handlungsfähigkeit am Rande des Kontrollverlustes ermöglichen. Darüber möchte ich sprechen: über Kontrolle und die hohe Kunst sie zu unterbrechen. […]

Positionen und Perspektiven

Zwischen künstlerischer Arbeit und Kompetenzorientierung, zwischen institutionellen Anforderungen und ästhetischem Eigensinn, zwischen künstlerischer, wissenschaftlicher und sozialer Praxis versuchen Wissenschaftler*innen, Bildungspolitiker*innen und Schulpraktiker*innen Position zu beziehen zu der schwierigen Frage wie viel Kunst die Schule braucht und wie viel Schule die Kunst erlaubt.

Darunter folgender Beitrag:
Kunst als Schulfach:
Lernen, sich überraschen zu lassen.
Von Ursula Rogg

UdK Berlin

The Long Waltz / Reenactment

Es handelt sich dabei um ein Durational aus dem Jahr 1992. Unter dem Titel „Landsberger 123“ hatte ich in einer dafür besetzten, leer stehenden Wohnung in München in der Landsberger Strasse eine Performance gemacht, in der so lange getanzt wurde bis die Wachskopien der Köpfe der Tanzenden vollständig abgebrannt und erloschen waren, etwa 32 Stunden lang. Viele Zuschauer kamen und gingen während dieser Zeit, viele kamen auch wieder zurück. Unter ihnen war Friedhelm Klein, damals Professor an der Akademie der bildenden Künste München. Klein war und ist ein besessener Dokumentarist. Das Konvolut seiner Aufnahmen, die etwa 30 Jahre Akademie-Geschichte umfasst, übergab er 2014 an Dr. Caroline Sternberg,. Die Kunsthistorikerin leitet das Akademie-Archiv und hat es letztes Jahr für interessierte Künstler_innen und Studierende geöffnet. Guida arbeitet derzeit an einer Weiterentwicklung der Performance/ des Reenactments,,

Ursula Rogg, 11.12.16

Guida Miranda 2016/ Ursula Rogg 1992, Fotos: Friedhelm Klein

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Im Juli fand an der Akademie der Künste in München ein Reenactment der Künstlerin Guida Miranda statt.

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Walk & Experiment & Talk

Umrundung 2.0.

wird im Frühling 2017 realisiert.

 

Vielen Dank an die bisherigen Teilnehmer_innen,
Ihre und Eure Beiträge sind grandios!!

Ab Mai 2017 dann im Audioguide.

☞ Mehr Bilder

Umrundung
Walk &
Experiment & 
Talk

»Umrundung« wendet sich an alle, die am Umfeld des Hauses der Statistik, an ihrer Hörbarkeit und der Diversität von Wahrnehmungen, Sprache/n und Klang interessiert sind. Wir widmen uns rund um das Haus einer performative Bestandsaufnahme. Unsere (Sprach-)Handlungen und ein Sprechertext aus anderer Zeit werden zu Material für ein Hörspiel.

An acht Stationen werdet ihr Handlungsanweisungen erhalten. Durch eure individuellen Performances werden ortsspezifische Untersuchungen hörbar. Nach Abschluss der etwa zweistündigen Umrundung treffen wir uns zum Austausch.

Parkplatz/Rückseite Haus der Statistik:
»Lehne Dich an ein KfZ. Begeistere Dich und schwärme von der Ästhetik des Plattenbaus.«

afriexpo

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Datum
Freitag, 16. September 2016 und
Freitag, 23.  September 2016
jeweils um 16.00 Uhr
– weitere Termine sind geplant. Bitte kontaktieren
Sie mich über das Kontaktformular.
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Leitung
Ursula Rogg
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Anmeldung und weitere Details
Haus der Statistik
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Details
100 Minuten Dauer, 7 Teilnehmer_innen
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Treffpunkt an beiden Tagen
An der Uhr am HdS, Otto Braun Str.
Ecke Karl-Marx-Allee
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Datum und Ort
28. September 2016, 14:00 Uhr
Podewil, Klosterstr. 68, 10179 Berlin
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Moderation
Bahareh Sharifi (Bündnis kritischer
Kulturpraktiker_innen), Danja Erni (KontextSchule)
mit: Ulf Aminde (Kunsthochschule Weißensee/
foundationClass), Daniel Gyamerah (Each One
Teach One), Margret Rasfeld (Evangelische Schule
Berlin Zentrum), Jo Parkes (Mobile Dance),
Ursula Rogg (LISUM Berlin-Brandenburg)
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Anmeldung
bis zum 12. September 2016 unter: http://bit.ly/2c13eSl
Die Veranstaltung ist kostenlos.

Einladung downloaden
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Offensive
Kulturelle Bildung
in Berlin

Workshop 3: Haltungen für Bildung

Wie kann selbstbestimmtes und selbstorganisiertes Lernen stattfinden und wie lassen sich veraltete Rollenmuster aufbrechen?

Welches künstlerische, pädagogische und gesellschaftliche Selbstverständnis ist für einen sensiblen Umgang in Fragen von Gleichberechtigung und Diversität erforderlich?